Norwegen 2011

Juni/Juli 2011

ca. 3.867 km

 

Hier eine Übersichtskarte:

Norwegen 2011
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StepMap Norwegen 2011

 

 

 1.Tag: Sonntag, der 26.06.

Das Wetter ist schön und wir machen uns auf den Weg Richtung Norden. Diesmal wollen wir Norwegen erkunden. Da wir erst am Nachmittag auf die Bahn gekommen sind, entscheiden wir uns für einen Stop in Bremen. Wir haben ja Urlaub und wollen entschleunigen und geniessen... da kommt uns der Stellplatz am Kuhhirten gerade gut gelegen. Und das Schöne an diesem Stellplatz, der auch relativ zentral zur Innenstadt und an der Weser liegt, ist, dass wir auch ohne Umweltplakette dort anfahren können!

 

 

 

2.Tag: Montag, der 27.06.

Früh morgens begrüsst uns wieder die Sonne, so kann der Urlaub bleiben. Nur leider haben wir ein kleines Problem, welches noch vor Weiterfahrt gelöst werden muss... denn unser Seitenfenster lässt sich nicht mehr schliessen. Naja, entweder zu oder auf! Wir machen uns auf den Weg, um noch ein wenig Material zum Reparieren zu kaufen. Der nächste Halt ist Schleswig, noch fix ein wenig einkaufen und dann geht´s ab nach Dänemark mit geschlossenem Seitenfenster!

Am Abend kommen wir dann am fast nördlichsten Punkt von Dänemark an und genehmigen uns eine Übernachtung auf dem Vier Sterne Camping Platz "Rabjerg Mile Camping". Wir geniessen die Ruhe und die untergehende Sonne...

  

 

 

3.Tag: Dienstag, der 28.06.

Da wir gerade schon mal hier sind, wollen wir natürlich mit einem Bein in der Ostsee und dem anderen Bein in der Nordsee stehen... wie so viele andere Menschen auch! Wir packen unsere Sachen zusammen und fahren nach Skagen. Bei traumhaft schönem Wetter schlenzen wir an dem "Zipfel" entlang und planschen mit den Füssen in Nord-und Ostsee!

 

 

Am Nachmittag soll uns der Katamaran der Fjord Line von Hirtshals nach Kristiansand übersetzen. Ein wenig aufgeregt waren wir da schon. Mal ganz ehrlich, man liest im Internet ne Menge über den Katamaran und auch die Videos von dem "Beladen" des Schiffes sind nicht ganz Ohne! Gut, der Katamaran ist nicht so gross und das Befahren ( hohe Fahrzeuge müssen rückwärts auffahren ) und Drehen im Schiffsrumpf gehört auch nicht zur elegantesten Methode des Womotransportes per Schiff, aber es ist günstig und in gut 2 Stunden und 15 Minuten sind wir in Norwegen.

 

Ein schönes Schauspiel, wenn der Katamaran so richtig los legt und mit gut 50km/h über´s Wasser fliegt.

 

 

Wir sind in Norwegen und steuern zielstrebig unseren ersten Campingplatz in Mandal an. Ein schön gelegener Platz am Fluss, der wohl dafür geschaffen ist, die ankommenden Fährgäste aufzunehmen. Am Abend ist der Platz gut besucht, aber wir finden noch ein Plätzchen... und am frühen Morgen wie leer gefegt!

 

 

4.Tag: Mittwoch, der 29.06.

Es donnert und regnet. Der Campingplatz, der gestern noch brechend voll war, ist nun fast menschenleer und die wenigen Womos, die hier noch stehen, machen sich auch gerade auf den Weg... genauso wie wir.

Wir fahren zum Südkap... Kap Lindesnes. Über eine enge, aber gut geteerte Strasse geht es dann über Höhen und Tiefen hinweg, an so manchen Fjord vorbei in Richtung Meer und das alles bei Regen!

 

 

Regen ist doof!

Unser nächstes Ziel ist Flekkefjord. Im Regen auf dem Norsoyvegen entlang. Eine imposante Landschaft lässt uns staunen. Es ist nicht nur bergig und kurvig, die Landschaft verändert sich hinter jeder noch so kleinen Kurve und entzückt immer wieder mit neuen Eindrücken, auch im Regen! Irre Felsformationen ragen aus den Seen heraus, Fjorde begleiten uns ein Stück... das Wasser smaragdgrün oder tiefdunkelblau. Wassserfälle, die sich teilweise über die Strasse ergiessen. Nach all diesen Eindrücken finden wir einen kleinen Campingplatz in der Nähe von Egersund und versuchen uns erstmal  im Richten des Seitenfensters!

  

 

5.Tag: Donnerstag, der 30.06.

Heute sieht es schon freundlicher aus und wir beschliessen eine kleine Wanderung zu unternehmen. Auf der Küstenstrasse 44 weiter in Richtung Norden begegnet uns ein kleiner Wanderparkplatz. Für einige Stunden folgen wir per Pedes dem "Steinkjerringa Synesvarden". Es ist schon ordentlich matschig und moorastig, aber es regnet nicht mehr und die Sonne versucht sich durchzukämpfen. Oben auf dem kleinen Hügel angekommen hat man eine schöne Aussicht über die Landschaft, die hier noch sehr "eben" ist.

  

 

Um ins Jaermland zu gelangen müssen wir heute mit einer Fähre übersetzen und stellen uns geduldig in die wartende Reihe der Autos und Womos an. Nicht all zu lange müssen wir warten und schon geht es mit der Fähre in knapp zehn Minuten nach Ounes. Von dort ist es dann auch nicht mehr weit zum Camping "Preikestolen".

 

 

6.Tag: Freitag, der 01.07.

Wanderung zum Preikestolen

Vom Campingplatz fahren wir mit dem Bus zum Parkplatz des Preikestolen. Ein Hinweisschild zeigt uns, dass die Wanderung eine Gesamtlaufzeit von vier Stunden haben soll... wir sind gespannt, ob wir es in der vorhergesagten Zeit schaffen.

 

 

Es geht los und nach den ersten Metern frage ich mich, nicht ob ich die Wanderung in vier Stunden schaffen werde, sondern dass ich sie überhaupt schaffen kann! Es geht weiter in Richtung 600 Höhenmeter voran über Stock und Stein, eher über Steine... kleine und grosse, meist rutschige, denn es hat ja zuvor genug geregnet. Zwischendurch gibt es immer wieder Hinweistafeln, die anzeigen wo man sich befindet und welche Entfernung noch vor einem liegt. Die Felskanzel zum Greifen nah, entscheiden wir uns noch für einen kleinen Umweg (Hilltrail), auf dem man noch ein wenig mehr klettern muss und erreichen dann mit vielen anderen Menschen das Plateau!

 

 

Es geht ohne Absperrung in die Tiefe und je nach Mut und Verstand, wagt sich der Ein oder Andere näher an die Kante heran. Zum Glück reisst das Wetter auf und wir können den 600 Meter tiefer liegenden Fjord erkennen... ist schon ein faszinierender Anblick!

  

 

Wie muss es erst bei Sonnenschein ausschauen?

Nun gut, wir machen uns wieder auf den Heimweg und nehmen diesmal den Clifftrail und werden mit vielen anderen Menschen die Felsen herunter getrieben. Trittsicher sollte man schon sein und auch nicht an Höhenangst leiden, dann ist es ein lohnenswerter Trip!

 

 

7.Tag: Samstag, der 02.07.

Wir fahren auf der Rv 13 in Richtung Odda. Wieder einmal begegnet uns eine abwechselnde, imposante Landschaft. Nach jeder Kurve, nach jedem Tunnel, und davon gibt es viele, erscheint die Natur wieder anders. Fjorde, Seen, Wälder und schneebedeckte Berge. Die  Strasse schlängelt sich nordwärts und es ist schwer all die Eindrücke zu verarbeiten. Und dann sind da noch die unzähligen Wasserfälle...

 

 

Überall von den Bergen laufen kleine oder grössere Wassefälle hinab und begeistern. Wir legen eine Pause ein und geniessen das kalte Wasser und die Faszination Wasser!

 

 

Diesen Wasserfallreichen Tag beenden wir am Campingplatz in Odda, wo die Stellplätze eher einem morastigen Sumpf gleichen... da ist es gut zu wissen, ob der alte Moppel Hinter-oder Vorderradantrieb hat, um am nächsten Morgen nicht mit dem Trecker vom Rasen gezogen werden zu müssen!

 

 

Tag 8: Sonntag, der 03.07. 

Es regnet, eigentlich ist es ein Dauerregen und immer wenn wir denken, dass es ein bisschen weniger wird, holt der Regen nur Luft für den nächsten ergiebigen Dauerschauer! Eigentlich wollten wir den Gletscher in der Nähe von Odda besuchen, aber bei diesem Regen schenken wir uns das und versuchen unseren Kastenwagen aus der Schlammwüste zu befreien und machen uns auf den Weg.

In Kinsarvik nehmen wir die Abzweigung in Richtung Hunsedalen und bei Regen erwandern wir uns zwei weitere Wasserfälle, die im Sonnenlicht wahrscheinlich noch grandioser gewirkt hätten!

  

 

Es hat manchmal schon eher was Gespenstiges, diese tief hängenden Wolken, so tief, dass sie das Wasser der Fjorde berühren wollen oder in den Berghängen fest sitzen... darauf blitzen dann die unzähligen Wasserfälle...

Wir fahren in den Touriort "Flam" und genehmigen uns in der Brauerei ein kleines, aber teueres Hefeweizen und schauen noch ein wenig den grossen Schiffen zu, wie sie da so in dem kleinen Fjord vor Anker liegen.

  

 

 

Tag 9: Montag, der 07.04. 

Es hat aufgehört zu regnen, aber die Wolken hängen tief und so genehmigen wir uns eine Tour mit der Flambahn... nicht nur ein Erlebnis aufgrund der schönen Landschaft, die man von der Bahn aus sehen kann... sondern auch wegen der ganzen Touris, die aufgeregt von einer Fensterseite zur anderen springen, um das beste Fotomotiv zu erhaschen!

 

 

Nach diesem  "Highlight" fahren wir durch ewig lange Tunnel mit Lichtinstallationen weiter in Richtung Jostedalsbreen und lassen uns auf dem Jostedals Camping nieder. Die Sonne hat uns wieder!

 

 

Tag 10: Dienstag, der 06.07. 

Für heute nehmen wir uns den Gletscher vor... bei strahlendem Sonnenschein geht es auf zum Nigardsbreen. Die Gletscherzunge begrüsst uns schon von Weitem und strahlt in vielen verschiedenen Blau- und Grautönen. Riesengross prangt die Tatze ins Land hinein, davor der grüne  Gletschersee.

 

 

Wir erlaufen uns den Gletscher über ein wenig Gestein, man könnte auch mit dem Boot nah heran gebracht werden, aber wir wollen uns langsam heran tasten. Kleine abgebrochene Eisstücke schwimmen im Gletschersee...

 

 

Fazsination Gletscher:

  

 

 

 

Nicht genug von dieser wunderbaren leicht erreichbaren Gletscherzunge... ganz in der Nähe ist noch ein Ausläufer des Jostedalsbreen und da die Sonne lacht, machen wir uns auf den Weg. Die Gletscherzunge prangt schon von weitem zu uns herüber. Nicht ganz so massiv wie der Nigardsbreen, eher höher am Berg klebend und nicht ganz so blau. Der Weg ist gut markiert und zeigt sich als interessante Abwechslung... mal über Steine, über Bäche und über Brücken, die über den Gletscherfluss führen. Wasserfälle stürzen in die Tiefe und machen sich akkustisch bemerkbar.

  

 

Wir schaffen es nicht allzu weit, denn die Hitze in diesem Talkessel ist enorm. Daher machen wir uns wieder auf den Weg zurück... noch ein Blick auf den Gletscher!

  

 

Und lassen den Abend wieder auf dem Jostedalscamping ausklingen.

 

 

Tag 11: Mittwoch, der 06.07. 

Es geht durch den nicht mehr mautpflichtigen Fjaerlandtunnel weiter. Heute stehen wieder zwei Gletscher auf unserem Programm. Als erstes treffen wir auf den Gletscher, dessen Namen ich vergessen habe und sind wieder einmal fazsiniert von dem Anblick. Eine  kleine holprige Schotterstrasse erfordert ein wenig Aufmerksamkeit und dann liegt er  vor uns. Bei strahlendem Sonnenschein erklimmen wir die beste Aussicht auf den Gletscher mit seinem Gletscherfluss... es ist hier nicht so überlaufen und so verweilen wir und bauen Steintürmchen!

 

 

Das Element Wasser zieht mich mächtig an:

 

 

Und ein Steintürmchen für die Wiedekehr sitzt auch noch drin:

 

 

Dann liegt noch der Boyabreen vor uns. Wir fahren ein Stück weiter und alsbald tut sich der nächste Gletscher vor uns auf. Von der Strasse strahlt er uns an und wirkt mächtig, wobei er auch schon an Grösse verloren hat! Wir parken auf dem Rastplatz, gesellen Moppel zu den Kühen, die dort vor Ort grasen und laufen das kleine Stückchen bis zum Gletschersee.

  

 

Genug der Gletscherwelt! Wir fahren noch eine Weile, bis wir in Vassenden einen Campingplatz finden und uns dort an den Fluss stellen.

 

 

Tag 7: Donnerstag, der 07.07.

Eine unruhige und laute Nacht lag hinter uns... der Fluss rauschte nicht gerade leise an uns vorbei und die Berglage von unserem Kastenwagen führte dazu, dass ich die halbe Nacht damit beschäftigt war, wieder ins Bett hoch zu krabbeln.

 

 

Das Gaularsfjell hat geöffnet und somit war klar, dass wir dem alten Moppel eine 12%ge Steigung und ebenso ein 14%ges Gefälle zu muten. Fantastische Landschaften, scharfe Haarnadelkurven und herzschlagbeschleunigende Abgründe begleiten uns auf dem Weg.

  

 

Leider gibt es entlang des Sognefjords keine Campingplätze, die uns angenehm sind oder geöffnet haben und so starten wir bis Bergen durch.

 

 

Tag 13: Freitag, der 08.07. 

Bergen, die regenreichste Stadt in Norwegen!

Wir haben Glück und es ist trocken, fahren mit dem Bus in die Stadt und schauen uns erst einmal die Altstadt an, bestaunen alte Häuser mit kleinen Kunstwerk- uns Handwerksbetrieben. Der Staat Norwegen hat sich zur Aufgabe gemacht, diese alte Stadt auf traditionelle Art und Weise zu restaurieren und so sehen wir Zimmerleute, die aus Kieferstämmen neue Balken schlagen.

  

 

Eine Runde mit der Floytenbahn hinauf, um über ganz Bergen zu schauen, lassen wir uns nicht entgehen.

 

  

 Es sieht so aus, als würde es gleich regnen, aber ein Fischbrötchen ( und das muss hier erwähnt werden... für irre viel Geld-12€!!! ) auf dem hiesigen Fischmarkt sitzt noch drin, bevor wir trocken zum Stadtcampingplatz zurück kehren.

 

 

Tag 14: Samstag, der 09.07.

Wir wollen die Stadt hinter uns lassen und machen uns auf den Weg. Es geht wieder in Richtung Odda, denn wir müssen uns ja so langsam leider wieder auf den Heimweg machen. Der erste Halt für Heute ist an einem Wasserfall, dem man hinterwandern kann.

  

 

Noch ein paar schöne Haarnadelkurven und wir gelangen zum Lothe Camping, der nett am Fjord gelegen ist. Und für alle Fussballbegeisterten lässt die Platzwärterin auch den Fernsehraum länger als geplant geöffnet... damit wir die WM Niederlage der Fussballfrauen life miterleben können! Japan-Deutschland nach Verlängerung 1:0!!! Der Wein am Abend schmeckt trotzdem und die Lage des Platzes ist mystisch schön.

 

 

Tag 15: Sonntag, der 10.07. 

Heute soll es was werden... der Buarbreen, ein Ausläufer des Folgefonns von Odda liegt vor uns. Vor einer Woche waren wir ja schon mal hier und wollten uns den Gletscher aus der Nähe anschauen, aber das Wetter lud dazu nicht ein. Nun scheint die Sonne! Die letzten Kilometer bis zum Parkplatz hoppeln wir über eine Schotterpiste, die auch nur als Single Road zu befahren ist, aber immer wieder Ausweichstellen zu finden sind. Der Weg zum Gletscher geht wieder über Stock und Stein, der Gletscherfluss begleitet uns lautstark. Standfeste Brücken helfen uns auch diesmal die Hürde zu nehmen. Der Gletscher ist schon von weitem zu sehen.

  

 

Bei manchen Passagen über den Fluss sind starke Seile gespannt, einige hängen auch nur noch ausgerissen im "wilden" Wasser. Einige Hürden nehmen wir noch, doch dann fängt es an ungemütlich zu werden und wir spazieren wieder über rutschige Steine zurück.

  

 

Im trockenen Flussbett häufen sich wieder unendlich viele unterschiedliche Steintürme, so dass man kaum mehr dazwischen herlaufen kann ohne eins umzustossen... sieht schon gewaltig aus.

  

 

 

 

Es geht zum Campingplatz nach Odda zurück und dabei muss hier mal erwähnt werden, dass wir wohl zu diesem Zeitpunkt bei der Anfahrt zum Gletcher, unserer Kupplung den letzten Rest abverlangt haben... es riecht nach Gummi, das Kuppeln fiel schon seit geraumer Zeit schwer und ein Weiterkommen war meistens nur mit einem enormen "Hoppeln" verbunden.

 

 

Tag 16: Montag, der 11.07.

Nachdem wir uns aus dem Schlammfeld der Camperwiese befreit haben, geht es weiter in Richtung Roldal, eine Stabkirche steht auf dem Plan und ich möchte den Roldaltunnel umfahren und die alte Passtrasse nutzen. Gut ausgebaute Strassen begleiten uns durch verlassene Skiregionen, im Sommer ist hier wohl nix los, wie ausgestorben und irre mystisch, besonders dann wenn der Nebel so tief in den Bergen hängt und es wieder mal ein wenig regnet. Auch den Haukelitunnel umfahren wir auf einer Nebenstrasse... überall liegen noch Schneefelder herum, vereinzelt stehen kleine Häuser in der kargen Landschaft.

  

So langsam neigt der Urlaub sich dem Ende zu... noch ein Halt im Setesdal.

 

 

Tag 17: Dienstag, der 12.07.

Es geht über die Rv 9 durchs Setesdal, eine unwirkliche Landschaft, grosse Steine liegen im Flussbett der Otra und sie schlängelt sich daran vorbei, von hohen Bergen eingebettet und oben auf liegt Schnee.

Zum Abschluss wollen wir noch den Goppefossen  in der Nähe von Valle besuchen.

 

Den Abend lassen wir dann direkt am See ausklingen...

 

 

Tag 18: Mittwoch, der 13.07.

Den vorletzten Tag in Norwegen verbringen wir damit, in Richtung Kristiansand zu cruisen und all die Bilder der letzten fast drei Wochen  zu sortieren und abzuspeichern...

 

 

Tag 19: Donnerstag, der 14.07.

Heute ist es dann wieder soweit und der Katamaran der Fjord Kat hat uns wieder... es ist schon ordentlich stürmisch und wir erleben, wie "wackelig" so ein Katamaran sein kann, wenn er mit fast 50 km/h über der Wellen prescht! Dänemark lädt nicht gerade zum Verweilen ein, denn es regnet unaufhaltsam und so düsen wir bis Schleswig durch.

 

 

Tag 20: Freitag, der 15.07.

Jetzt ist es endgültig... wir fahren heim, mit defekter Kupplung ohne Anzuhalten. Die Angst ist zu gross, dass wir nicht mehr schalten können und beschliessen in den fünften Gang zu schalten und zu fahren bis wir gestoppt werden. Und wir stoppen erst wieder vor der heimatlichen Haustür... ein absolut gelungener Urlaub!

 

 

Fazit:

Ein überwältigendes Land!!!!

Norwegen ist auf jeden Fall eine Reise wert, auch wenn es nicht so "sonnig" gelegen ist ( wobei wir noch Glück gehabt haben ) und die Wege doch enrom weit und lang sind. Für dieses Land braucht man "ZEIT", um es erfahren zu können... wir kommen gerne wieder und wollen dann die Stille im hohen Norden erkunden.

Die Vielfalt der Natur ist berauschend!!!