Südtirol 2012

03.09.-22.09.2012

ca. 2200 km

 

 Hier eine Übersichtskarte:

HSüdtirol 2012
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Wir haben endlich drei Wochen am Stück gemeinsam frei und da es schon September ist, wollen wir uns in Richtung Süden begeben.

SÜDTIROL

 

 

1. Tag: Montag, 03.09.12

Recklinghausen - ExpoCamp Wertheim ( 326 km )

 

Nachdem wir noch mal alles in Ruhe gecheckt haben, ob nun auch wirklich alle Klamotten verstaut sind, die wir in unserem drei wöchigen Urlaub brauchen... man weiss ja so gar nicht, wie sich das Wetter  im September verhalten kann... machen wir uns am Nachmittag auf den Weg in Richtung Süden.

Unsere erste Anlaufstelle ist das Expo Camp in Wertheim, da es direkt an der Autobahn  und für uns im möglichen Rahmen liegt... mit dem alten Moppel fährt es sich ja nicht ganz so schnell und wir entschleunigen schon beim "Anfahren"!

Am Abend erreichen wir den kostenlosen Stellplatz in Parkplatzatmosphäre, holen die Räder vom Träger und radeln noch schnell zum nächsten Gasthof.

 

 

2.Tag: Dienstag, 04.09.12

Wertheim - Erding ( 341 km )

 

Heute geht es ins 10 km entfernte Wertheim bei strahlendem Sonnenschein. Direkt am Main gibt es einen Womostellplatz ( 5 € / Nacht ), den wir uns für das nächste Mal vormerken. Von dort laufen wir in kurzer Zeit ins alte Städtchen und geniessen eine heimelige und urige alte Stadt mit vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern.

 

 

  

Die Ruine der Burg ist Wahrzeichen der Stadt und gleichzeitig eine der größten Steinburgen im Süden Deutschlands. Sie erhebt sich auf einem Bergsporn
zwischen dem Zusammenfluss von Main und Tauber. Von dort oben hat man einen schönen Überblick über die Stadt und dem Main. Wir verbringen einige Stunden dort oben, bevor wir uns weiter auf den Weg nach Erdingen machen.

 

 

 

 

 

Wenn das Wetter so bleibt, dann können wir super zufrieden sein, wobei für die nächsten Tage eher schlechteres Wetter hervorgesagt wird... aber wir wollen ja in Erding in die Therme! Auf geht´s...

 

 

 

Nach vielen unendlich langen Baustellen auf der Autobahn kommen wir am Abend auf dem Stellplatz in direkter Nähe zur Erdinger Therme an.

Gut, dass wir diesmal die Fahrräder mit haben und so können wir noch ein wenig in die Stadt fahren, uns ein Hefeweizen ( Pikantus ist sehr zu empfehlen ) gönnen und dem regen Treiben auf dem Volksfest zu schauen... wirklich klassisch: viele junge Madels und Bubn in traditioneller Kleidung!

Auf dem gutbesuchten Stellplatz schlafen wir ruhig und sind auf den morgigen Tag gespannt!

 

 

3. Tag: Mittwoch, 05.09.12

Stellplatz an der Erdinger Therme ( null km )

 

Den heutigen Tag nutzen wir, um uns den ganzen Tag in der Sauna aufzuhalten... es ist auch gar nicht möglich alle Saunen an einem Tag zu erforschen... aber auch nicht nötig! Es gibt wirklich eine enorme Vielzahl unterschiedlicher Saunen und ne Menge "Spa"Angebote. Hier kann man sich Tage aufhalten, wenn man das nötige Kleingeld besitzt! Wir wollen einfach mal hineinschnuppern, da Erding und seine weltberühmte Therme auf unserem Weg liegen.

Recht kultig fühlt man sich, wenn man nackt im warmen Wasser sein kühles Erdinger trinkt!

Und nach dem Saunieren einfach in das nur wenige Meter entfernt stehende Womo fallen...

 

 

5. Tag: Donnerstag, 06.09.12

Erding - Sterzing ( 250 km )

 

Das Wetter zeigt sich gerade mal nicht mehr von der schönsten Seite, aber in Norditalien sieht es bestimmt freundlicher aus. Wir machen uns auf den Weg... unser Ziel für heute ist Sterzing, das Tor zu Südtirol. Wir kommen gut durch und auch den Brennerpass bewältigen wir in einem Rutsch... nicht auszudenken, wenn ich hätte herunter schalten müssen... dann hätten uns die moppeligen 80 PS nicht viel gebracht und wir hätten uns hinter die LKW´s im Schneckentempo einreihen können.

Wir steuern den Campingplatz "Gilfenklamm" an, klein und saubere Sanitäranlagen. Die Sonne scheint und wir machen uns noch mit den Rädern auf den Weg nach Sterzing. Wir schlenzen durch die alte Stadt bis zum Zwölferturm, das Wahrzeichen der Stadt, und schauen uns das rege mediterane Treiben an... ein Stimmengewirr aus Deutsch und Italienisch nehmen wir wahr!

Wir wollen hier einen Tag bleiben, da es in der Nähe die Gilfenklamm zu erwandern gibt.

 

 

 6. Tag: Freitag, 07.09.12 ( null km )

 

Die Sonne kitzelt uns wach, so gefällt es uns und wir machen uns auf den Weg zur Gilfenklamm. Bei bestem Wetter laufen wir entlang eines Flusses in Richtung Stange, um dort durch ein Wohngebiet laufend, am Eingang der Schlucht anzukommen. Für 3,50 € dürfen wir das Kassenhaus passieren und sind gespannt, was uns erwartet.

 

 

 

Es wird kühler, die Sonne bleibt ausserhalb der Schlucht verborgen... versucht aber immer wieder durchzudringen. Es geht stetig bergauf, entlang des rauschenden Bachs.

 

 

 

Wir wandern immer tiefer hinein...

 

 

 

Es sind nicht allzuviele Touris unterwegs und so können wir in aller Ruhe einfach weiterschlenzen, uns von der Klamm gefangen nehmen lassen.

 

 

 

Beeindruckend und gewaltig!

 

 

 

Mal leise  und mal laut!

Auf jeden Fall ein atemberaubendes Naturschauspiel!

 

 

 

Am Ende der Schlucht haben wir die Möglichkeit auf dem gleichen Weg zurück zu laufen oder aber oben herum an der Ruine Reifenegg vorbei. Wir entscheiden uns für den neuen Weg zur Ruine und fallen über glitschige Steine, grosse Baumwurzeln und steile kleine Pfade... mit dem Wanderstock wird es auch nicht besser und ist das ein oder andere Mal eher eine Gefahr! So stolpern wir zur Ruine... da stehen die Reste, mitten im Wald, recht unspektakulär.

 

 

 

 

Auf dem Rückweg entlang des Flusses gönnen wir unseren Füssen ein Abkühlung und kommen mit einem guten Gefühl wieder am Campingplatz an. Eine beeindruckende und lohnenswerte Wanderung ohne grosse Höhenmeter liegt hinter uns.

 

 

7. Tag: Samstag, 08.09.12

Sterzing - Antholzer Tal ( 89 km )

 

Für den heutigen Tag nehmen wir uns als Ziel das Antholzer Tal vor. Auf jeden Fall wollen wir die mautpflichtige Autobahn meiden und so fahren wir teilweise parallel zu ihr auf gut ausgebauten Nebenstrecken... hier werden wir so richtig verwöhnt, da kennen wir ganz andere Strassen aus Norwegen!

Bei Vahrn biegen wir in Richtung Antholz ab und auf unserem Weg liegt die Pustertaler Sonnenstrasse. Bei schönem Sonnenschein schrauben wir uns die  gut ausgebauten Kehren hoch. Oben in Terento angekommen, gibt es einen Wanderweg zu den Erdpyramiden.

 

 

 

Entlang eines Bergbaches führt uns der Weg Richtung Pyramiden. Am Bach entlang stehen einige restaurierte Wassermühlen ( Mühlenweg ) die noch in Funktion zu sein scheinen.

 

 

 

Nach kurzer Zeit kommen wir an den Erdpyramiden an. Erstaunliche Gebilde, unwirklich und gleichzeitig faszinierend.

 

 

 

 

Das in trockenem Zustand steinharte Material wird zu einem lehmigen Brei, wenn es mit Wasser in Verbindung kommt und fließt so dementsprechend zu Tal. Wenn aber ein Stein im Material eingelagert ist, so hält dieser das darunter liegende Material trocken und hart und diese Gebilde können bis zu 30 Meter Höhe annehmen.

Zurück geht es auf gleichem Weg mit unendlich vielen Fotostopps...

 

 

 

Nach der kurzen Wanderung geht es weiter auf der Sonnenstrasse in Richtung Bruneck. In der Nähe des Bahnhofs finden wir einen kostenlosen Parkplatz und schlendern bei 27 Grad in die Stadt und hinauf zur Burg.

Abschliesssend gönnen wir uns ein original leckeres italienisches Eis!

Am späten Nachmittag erreichen wir den Campingplatz in Antholz-Mittertal.

 

 

 

 

8. Tag: Sonntag, 09.09.12

Antholzer Tal ( null km )

 

Almabtrieb??? Was soll denn das sein...

 

Im Herbst wird zu den traditionellen Almabtrieben geladen, wobei das feierlich geschmückte Vieh nach dem Sommer von den saftigen Almen und Bergwiesen heruntergetrieben wird und anschliessend ein Fest stattfindet.

Wir reihen uns in die feiernde Meute mit ein und warten geduldig bei Sonnenschein auf die Kühe. Und dann hören wir schon die dunklen Glocken aus weiter Ferne.

 

 

 

Wir haben genug gesehen und machen uns mit den Rädern auf zum Wanderparkplatz von wo aus wir zum Klammbacher Wasserfall laufen wollen.

Ohne Wasser und Proviant steigen wir die steile Schotterpiste hinauf zum Wasserfall, wobei die Zeitangaben auf den Schildern eher Angaben für durchtrainierte Sportler sind und nix für uns, die ab und zu mal nen Wanderweg einschlagen. Die Sonne brennt und ist nicht zu unterschätzen, daraus lernen wir... nie ohne Wasser laufen!!!

 

 

 

Ein schöner Ausblick von hier oben.

 

 

 

 

Wir rutschen zurück ins Tal und planen am Abend wie es weiter gehen soll...

 

 

9. Tag: Montag, 10.09.12

Antholz - Pragser Wildsee - Misurina See ( 66 km )

 

Wie soviele andere sind auch wir auf die Idee gekommen zum Pragser Wildsee zu fahren. Auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz stellen wir "Moppel" ab und laufen bis zum Hotel. Viele Reisebusse schmeissen ihren Inhalt hinaus zum See und wir versuchen eine kleine Lücke zu finden, in der wir in gemütlicher Ruhe den See umrunden können.

 

 

 

Das Wasser schimmert wie versprochen türkisblau und wir finden trotz Menchenmassen immer wieder kleine Oasen...

 

 

 

Wir umrunden den See, lassen den "Businhalt" von dannen ziehen...

 

 

 

So geht es weiter in Richtung "Grosse Dolomitenstrasse", am Toblacher See vorbei. Mit einer    11%igen Steigung geht es zum Lago Misurina. Ein unebener, schottiger Platz begrüsst uns und wir finden noch ein letztes "schiefes" Plätzchen für die Nacht.

Aber mit Blick auf die drei Zinnen...

 

 

 

 

10. Tag: Dienstag, 11.09.12

Misurinasee - Pozza di Fassa ( 85 km )

 

Heute wollen wir mit dem Dolomitibus hinauf bis zur Auronzohütte fahren, oneway inkl. Mautgebühr pro Person 4,50 €! Die Preise für die Panoramastrasse hinauf zu den drei Zinnen hat uns abgeschreckt... 33 € für ein Womo!!!

Alle Touris, die gestern mit uns am Pragser Wildsee waren, sind heute auch hier und haben noch ne Menge Freunde mitgebracht. Es ist ein wahres Touristenschauspiel... Menschenmengen schrauben sich entweder in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Eigenen die Berge hoch und reihen sich in die Rundwanderung um die "Drei Zinnen" mit ein und wehe einer läuft in die andere Richtung!!!

 

 

 

Das ist jetzt wirklich nicht so unser "Ding" und wir geniessen noch ein wenig die Sicht von hier oben und machen uns dann mit dem nächsten Bus wieder abwärts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir machen uns also flux wieder hinunter und da der Stellplatz hier nicht zum Verweilen einlädt, entschliessen wir uns für die Weiterfahrt. Weiter geht´s in Richtung Cortina auf der Dolomitenstrasse bei 12% Steigung und Gefälle. Was für eine Freude für mich!

Der Passo di Falzarego (2105m) ist die erste grössere Hürde für heute und wird von uns staunend bewältigt. Ausserdem muss man vermerken, dass alle Pässe, die wir hier in Südtirol gefahren sind, ausserordentlich gut befahrbar sind... da kennen wir ganz andere Passstrassen z.B. in Norwegen, die von ganz anderer Qualität sind!

 

 

 

Noch einen weiteren Pass wollen wir für heute überqueren. Die Sonne scheint, manches Mal schiebt sich eine Wolke davor, aber meistens gewinnt sie und begleitet uns auf unserer "Kehrenrunde". Der Passo Pordoi liegt noch ein wenig höher und muss für die 2239m weitere 33 Kehren nach oben überwinden! Die Kehren sind nummeriert, so kann sich jeder darauf einstellen, wann das Ende naht... dem Einen zur Freude und dem Anderen zum Leid!

 

 

 

So gelangen wir ins Fassatal und bei Pozza di Fassa finden wir einen luxuriösen, in Terassen angelegten Campingplatz. Dort gibt es auch ein Wellness-Beauty-Bereich und da für morgen richtig schlechtes Wetter angesagt ist, wollen wir hier verweilen.

 

 

11. Tag: Mittwoch, 12.09.2012

Pozza di Fassa - Vigor Camping ( null km )

 

Regen, Regen und kalt, kalt!!! Und das soll die nächsten Tag so bleiben!!!

Wir gönnen uns einen Nachmittag in der Wohlfühloase vom Campingplatz... finnische Sauna, Biosauna und Dampfbad sind vorhanden... schöne Ruheräume. Den Abend lassen wir dann mal im Restaurant ausklingen!

Es regnet immer noch...

 

 

12. Tag: Donnerstag, 13.09.2013

Pozza di Fassa - Auer an der Weinstrasse ( 67 km )

 

 

 

Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat, scheint es heute morgen doch wieder freundlich zu werden, aber es extrem kalt und daher wollen wir heute an die Weinstrasse fahren. Laut Wettervorhersage sollen dort sommerliche Temperaturen herrschen.

Wir fahren mit der Seilbahn auf einen Teil vom "Rosengarten" und unternehmen bei minus 4 Grad  eine kleine Wanderung nach Gardecia. Ein wirklich schöner und leichter Naturlehrpfad wird von uns begangen mit Aussicht auf die Türme des Rosengarten sowie Täler und Seilbahnstationen.

 

 

 

Im Refugio Gardecia können wir uns bei Apfelstrudel und Cappuccino aufwärmen... mit dem Rücken direkt am Kamin sitzend. Sehr nett, wirklich zu empfehlen!

 

 

 

Nachdem wir wieder unten im Tal sind, machen wir uns auf den Weg in Richtung Bozen, vorbei am Karer See, den wir links liegen lassen... durch das schöne Eggental.

Und dann sind wir da... Camping Markushof, aufgeräumter Platz mit Pool! So ganz passen wir dort nicht hinein, wollen aber aufgrund der Wettervorhersage einige Tage bleiben, uns die Umgebung anschauen und die Sonne im September geniessen!

 

 

 

Wie herrlich ist das denn... einfach weiter fahren, wenn einem danach ist oder der Sonne hinterher!

 

 

13. Tag: Freitag, 14.09.2012

Weinstrasse - Auer ( null km mit dem Womo, aber 50 km mit dem Rad )

 

 Die Sonne hat uns wieder und wir starten, nach einem Frühstück "draussen", eine kleine Radtour an der Etsch entlang. Erst in Richtung Bozen und dann aber wieder in die Gegenrichtung nach Salurn. Unsere Räder flitzen an Apfelplantagen vorbei. Sonne  pur, die Trauben schmecken herrlich süss. Immer am Fluss entlang.

 

 

 

 

14. Tag: Samstag, 15.09.2012

immer noch Auer ( null km )

 

Für den heutigen Tag nehmen wir uns die "Katzenleiter" mit seinen 550 Stufen vor. Die Sonne scheint wieder und brennt ein wenig, so dass wir uns spontan nach ca. 250 Stufen entscheiden doch wieder umzukehren und lieber den Rundwanderweg um die Castelfelder machen wollen. Eine Burg mit alten Ruinenresten vom 5-15. Jahrhundert.

 

 

 

 

Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick über die gesamte Weinstrasse mit den unzähligen Reb- und Apfelplantagen.

 

 

 

Auf dem Weg nach unten trällert uns traditionelle Volksmusik entgegen... ein Oktoberfest im September mit Brez´n und Weischwurst!

Bei einem Winzer unten im Tal probieren wir Vernance, Blauburgunder und Cabernet aus dieser Region und geben uns am Abend einer Flasche hin.

 

 

15. Tag: Sonntag, 16.09.2012

Bozen - Meran - Laas ( 84 km )

 

Die Sonne in den letzten Tagen hat uns verwöhnt. Doch leider müssen wir so langsam an die Heimreise denken und uns wieder in Richtung Norden halten. So fahren wir heute nach Meran, um dort am Sonntag Nachmittag ein wenig über die Promenade zu schlenzen. Für unsere Verhältnisse ein wenig zu "spiessig", und so fahren wir weiter in Richtung Reschenpass.

Und dann passiert es... die meisten Campingplätze auf dem Wege sind doch tatsächlich ausgebucht... wir haben Mitte September, keine Ferien!

Doch der noch grössere Schock für heute ist, dass unser Moppel urplötzlich nicht mehr anspringen will, nachdem wir uns zur weiteren Lagebesprechung für einen Moment vor ein Fabriktor gestellt haben. Nun stehen wir da und unser Womo bringt so gar keinen Ton mehr heraus... ohne Vorwarnung, ohne ein Ruckeln, ohne ein gefährliches Leuchten... NIX!

Es bleibt still, auch nach intensiver Fehlersuche...

Es ist Sonntag und der ADAC vertröstet uns. Also, warten und warten...

Aber warten war noch nie unser Ding, also, nochmal die Motorhaube auf und alles nochmal anfassen, festdrehen, rütteln, schieben...

Ach was ist das schön, wenn so ein alter Diesel wieder "tuckert"!!!

Nix wie weg hier, liegt bestimmt an der negativen Aura vom Meraner Umland. In Laas finden wir einen Campingplatz, der noch einen Stellplatz für uns hat... dann sehen wir halt morgen mal weiter... Werkstatt oder so.

 

 

 

 

 

 16. Tag: Montag, 17.09.2012

Laas - St. Valentin am Reschensee ( 44km )

 

Wunder geschehen immer wieder... unser Womo springt sofort an und wir fahren weiter. Wir schauen einfach mal wie weit wir damit kommen... und um es vorweg zu nehmen, wir haben keinen richtigen Fehler gefunden... na gut, die Starterbatterie war nicht ganz so fest in der Verankerung, aber bis heute läuft er ganz tapfer!

Wir finden noch ein nettes Plätzchen in der Nähe vom Reschensee und geniessen noch die Restsonne.

Fahren mit dem Sessellift auf den Berg, laufen ne kleine Runde und blicken nochmal zurück.

 

 

 

17. Tag: Dienstag, 18.09.2012

Reschensee ( null km )

 

Wir schnappen uns die Räder und fahren einmal um den Reschensee, die Sonne begleitet uns, aber gegen Abend wird es auch schon merklich kühler... wir haben halt auch schon September!

 

 

 

18. Tag: Mittwoch, 19.09.2012

St. Valentin - Füssen ( 141 km )

 

Wir verlassen Südtirol bei diesigem Wetter über den Reschenpass und fahren bis nach Füssen. Es regnet unaufhörlich und wir sind dankbar für die letzten Tage in mediterranem Klima!

Füssen ist für uns "ohne Worte"!

 

19. Tag: Donnerstag, 20.09.2012

Füssen - Karlsruhe ( 294 km )

Besuch bei Freunden

 

20. Tag: Freitag, 21.09.2012

Karlsruhe - Nach Hause ( 279 km )

 

 

 

 

Fazit:

Atemberaubende Landschaft mit enormer Vielfalt. Super gut ausgebaute Passstrassen mit viel Tourismusaufkommen, auch in der Nebensaison! Verwöhnt wurden wir von dem mediteranem Klima, überrascht von den vielen älteren Womofahrern, aber ebenso vielen Motorradfahrern. Und manchesmal verwirrt wie geordnet und gesittet es in "Norditalien" ablaufen kann.